Swiss Life wächst in den ersten neun Monaten 2023 weiter 

8 November, 2023 | Aktuell Nicht kategorisiert
Swiss Life Chief Executive Officer (Group CEO) Patrick Frost.
Swiss Life Chief Executive Officer (Group CEO) Patrick Frost.

«Swiss Life wächst sowohl im Versicherungsgeschäft als auch im Fee-Geschäft insgesamt weiter, auch in einem Umfeld verhaltener Immobilienmärkte», sagt Patrick Frost, Group CEO von Swiss Life. «Die Fee-Erträge in unseren ausländischen Versicherungssegmenten vermögen den Rückgang der Erträge von Asset Managers mehr als zu kompensieren, was auch im aktuellen Zinsumfeld die Resilienz des Geschäftsmodells von Swiss Life unterstreicht. Wir gehen davon aus, dass der Zinserhöhungszyklus zu einem Ende kommt und sich die Immobilienmärkte im Laufe des nächsten Jahres normalisieren werden. Mit dem Unternehmensprogramm ‹Swiss Life 2024› sind wir weiterhin gut unterwegs, um alle finanziellen Zielsetzungen der Gruppe zu erreichen oder zu übertreffen.»

Die Swiss Life-Gruppe konnte das Fee-Geschäft in den ersten drei Quartalen 2023 weiter ausbauen und erzielte insgesamt Fee-Erträge von CHF 1,79 Milliarden (Vorjahresperiode: CHF 1,74 Milliarden). Das Wachstum von 5% in lokaler Währung ist auf eigene und fremde Produkte und Dienstleistungen sowie auf das Beratungsgeschäft in Deutschland zurückzuführen, während Asset Managers weiterhin verhaltenen Immobilienmärkten ausgesetzt war. Die Gruppe erzielte in den ersten drei Quartalen Prämieneinnahmen von CHF 15,5 Milliarden (Vorjahresperiode: CHF 15,0 Milliarden), ein Anstieg von 5% in lokaler Währung.

Im Heimmarkt Schweiz erzielte Swiss Life Prämien von CHF 8,0 Milliarden, was einem Wachstum von 2% entspricht. Die im teilautonomen Geschäft verwalteten Vermögen lagen per Ende September 2023 bei CHF 6,9 Milliarden (31.12.2022: CHF 6,2 Milliarden). Im Fee-Geschäft erwirtschaftete die Markteinheit Erträge von CHF 239 Millionen, ein Rückgang von 1% gegenüber der Vorjahresperiode. Swiss Life in Frankreichverzeichnete Prämieneinnahmen von EUR 5,1 Milliarden, ein Rückgang um 1%. Im Lebengeschäft sanken die Prämien um 3%, wobei der Anteil anteilgebundener Lösungen mit 63% (Vorjahresperiode: 62%) weiterhin deutlich über dem Markt lag. Die Fee-Erträge stiegen um 15% auf EUR 359 Millionen. In Deutschland beliefen sich die Prämien auf EUR 1,0 Milliarden, ein Anstieg von 3%. Die Fee-Erträge konnten vor allem dank weiterem Wachstum bei den Beraterkanälen um 15% auf EUR 548 Millionen gesteigert werden. Die Markteinheit International verzeichnete Prämien von EUR 1,6 Milliarden und lag damit 63% über den ersten drei Quartalen 2022. Die Erträge im Fee-Geschäft konnten um 9% auf EUR 293 Millionen gesteigert werden. Das Wachstum in der Markteinheit International wurde insbesondere durch die Integration von elipsLife unterstützt.

Swiss Life Asset Managers erzielte in den ersten drei Quartalen 2023 im TPAM-Geschäft Nettoneugeldzuflüsse von CHF 8,4 Milliarden (Vorjahresperiode: CHF 6,0 Milliarden). Die verwalteten Vermögen lagen per Ende September 2023 bei CHF 112,2 Milliarden (31.12.2022: CHF 105,4 Milliarden). Insgesamt erwirtschaftete Swiss Life Asset Managers in den ersten drei Quartalen 2023 Fee-Erträge von CHF 664 Millionen (Vorjahresperiode: CHF 732 Millionen). Der Rückgang von 9% ist auf den Verkauf einer Tochtergesellschaft im vierten Quartal 2022, auf negative Währungseffekte sowie auf verhaltene Immobilienmärkte zurückzuführen. Das TPAM-Geschäft leistete einen Beitrag von CHF 427 Millionen (‑7%). 

Swiss Life erzielte in den ersten drei Quartalen 2023 direkte Anlageerträge in der Höhe von CHF 2,99 Milliarden (Vorjahresperiode: CHF 2,88 Milliarden). Die nicht annualisierte direkte Anlagerendite lag bei 2,1% (Vorjahresperiode: 1,8%). Swiss Life geht per 30. September 2023 basierend auf dem regulatorischen Solvenzmodell von einer SST-Quote von rund 205% aus. Damit lag die Solvenzquote oberhalb der strategischen Ambition von 140 bis 190%. 

Wie bereits angekündigt, hat Swiss Life am 2. Oktober 2023 ein neues Aktienrückkaufprogramm gestartet. Das Programm im Umfang von CHF 300 Millionen läuft bis Ende März 2024.


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