Swiss Life erzielt ein gutes Ergebnis mit ihrem Vollsortiment für Unternehmenskunden

30. Mai 2023 | Aktuell Allgemein
Swiss Life-Hauptsitz.
Swiss Life-Hauptsitz.

Medienmitteilung von Swiss Life vom 30. Mai 2023.

Swiss Life erzielte im vergangenen Geschäftsjahr mit der Kollektivversicherung Prämieneinnahmen von CHF 7949 Mio. (2021: CHF 7893 Mio.) – eine stabile Entwicklung trotz geringen Marktbewegungen und tieferen Einmalprämien aus der Vollversicherung. Das Betriebsergebnis kam auf CHF 138 Mio. zu stehen (2021: CHF 124 Mio.). Die Zahl der Versicherten in der beruflichen Vorsorge sank leicht auf 510 693 (2021: 512 503), während die Anzahl Verträge um 1% auf 48 956 zunahm (2021: 48 494). Swiss Life hielt auch 2022 an ihrer umsichtigen Zeichnungspolitik fest, welche sich positiv auf die Qualität des Geschäfts und die finanzielle Solidität auswirkt.

Hans-Jakob Stahel, Leiter Unternehmenskunden Swiss Life Schweiz: «Wir stellen fest, dass KMU und Grossunternehmen aktuell wieder vermehrt Sicherheit in der beruflichen Vorsorge nachfragen. Swiss Life steht als Marktführerin für die Wahlfreiheit in der 2. Säule: Unsere Kundinnen und Kunden entscheiden, welche Lösung am besten zu ihnen passt.»

Gutes Anlageergebnis und stabile Einnahmen aus Risikoprämien

Swiss Life Schweiz verzeichnete 2022 trotz anspruchsvollem Marktumfeld ein gutes Anlageergebnis und einen positiven Risikoverlauf. Der Nettoanlageertrag nahm um CHF 378 Mio. auf insgesamt CHF 1796 Mio. (2021: CHF 1418 Mio.) zu. Die Einnahmen aus den Risikoprämien lagen mit CHF 751 Mio. auf Vorjahresniveau (CHF 745 Mio.), während der Risikoaufwand auf CHF 442 Mio. zurückging (2021: CHF 494 Mio.).

Gestiegene Zuweisung an den Überschussfonds, gute Anlagerendite

Mit einer Ausschüttungsquote von 95% erfüllte Swiss Life die gesetzlichen Vorgaben. An die Versicherten wurden 2022 mit CHF 211 Mio. deutlich mehr Mittel aus dem Überschussfonds ausgeschüttet als im Vorjahr (CHF 136 Mio.). Dem Überschussfonds neu zugewiesen wurden CHF 636 Mio., was einer Zunahme von CHF 486 Mio. entspricht. Die Nettoanlagerendite betrug 2,36%. «Dank einer zielorientierten und auf Sicherheit ausgelegten Anlagepolitik ist es uns erneut gelungen, in einem sehr herausfordernden Umfeld eine attraktive Rendite für die Versicherten zu erzielen», sagt Hans-Jakob Stahel. Die Abschluss- und Verwaltungskosten stiegen 2022 auf CHF 236 Mio. (2021: CHF 213 Mio.), was hauptsächlich auf Investitionen in einen vereinfachten, digitalen Kundenzugang zurückzuführen ist.

Vollsortiment als strategischer Grundpfeiler, weiteres Wachstum in der Teilautonomie

Das Vollsortiment für Unternehmenskunden mit Vollversicherungs-, teilautonomen und Risikorückdekkungslösungen sowie Dienstleistungen für Pensionskassen ist der strategische Grundpfeiler von Swiss Life. Die Nachfrage nach Garantielösungen bleibt stabil, während die Teilautonomie stetig wächst. Die in der Teilautonomie verwalteten Vermögen konnten auf CHF 6,2 Mrd. gesteigert werden (Jahresende 2021: CHF 5,6 Mrd.). Dieses Geschäft wird grösstenteils nicht in den Prämieneinnahmen ausgewiesen. Zulegen konnte Swiss Life auch in der 1e-Vorsorge: Die Anzahl Destinatäre mit solchen individuellen Lösungen nahm 2022 um 70% zu. Per Ende 2022 verzeichnete Swiss Life in der Teilautonomie insgesamt 11 500 Anschlüsse, was einem Wachstum von 27% im Vergleich zum Vorjahr entspricht.


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